Andreas Kohl

Such den Geist

Als einer der markantesten Berge – und das auch noch sehr zentral – im Bregenzerwald, haben wir die Kanisfluh schon von den verschiedensten Seiten portraitiert. Immer stand die markante Felswand im Fokus. Der namensgebenden Begriff „Fluh“ beschreibt allerdings eine Bergkante, die auf der einen Seite steil abfällt und auf der anderen sich eher Hügelhaft mit Grasflächen bis zum Gipfel präsentiert. Sehr gut zu sehen ist die von der hier dargestellten Seite Richtung Au bzw. Schoppernau. Es gibt hierzu eine bekannte Sage, in der ein verunglückter Bauer als Strafe für seine aus Neid entstandene Tat jede Nacht einen Kuhkadaver über die rutschigen Hänge auf die Kanisfluh tragen muss, um ihr dann ein Haar auszureißen. Erst, wenn das Kuhfell ohne Haare ist, sei er erlöst.

Von dieser Seite aus müsste man den Geist also sehen. Wissentlich haben wir ihn nicht hineingebaut. Ich bezweifle also, dass man ihn wirklich findet. Vielleicht ist er in der Zwischenzeit ja auch erlöst.

Details

  • Skilänge: 180cm
  • Breite: 72mm
  • Radius: 18m
  • Zentrum: 42%
  • Breite vorne: 117mm
  • Breite hinten: 96mm
  • Wirkungslänge: 85%
  • Vorspannung: 10mm
  • Härtegrad: 0,5
  • Distanz Mitte-Skiende: 756/718mm

Innenleben

  • Kernmaterial: Esche
  • Kerndicke: 11mm
  • Titanal: 0,4mm
  • Carbon: B305C

Einsatzgebiet

Pistenski

Design

  • Eiche Altholz
  • schwarz eingefärbtes Epoxidharz
  • Seitenwange: schwarz
weitere Inspirationen